Die Route von Ferreiros nach Rio Caldo, Fahrwege, Pisten und Feuerschneisen dieser Berge benutzend, fordert einiges. Ob Wanderer, Mountainbiker oder mit dem Geländemotorrad, es braucht ein gewisses Mass an Vorbereitung und Organisation, der Weg ist... Mehr lesen
Die Route von Ferreiros nach Rio Caldo, Fahrwege, Pisten und Feuerschneisen dieser Berge benutzend, fordert einiges. Ob Wanderer, Mountainbiker oder mit dem Geländemotorrad, es braucht ein gewisses Mass an Vorbereitung und Organisation, der Weg ist sehr ahstrengend und lang ( mehr als 30 Kilometer). Die Route ermöglicht es , die grosse geschichtliche Vielfalt sowie die der Wälder, Flüsse, Fauna kennenzulernen. Ebenso einen STausee, die Architektur und die Bewohner dieses grossen Teiles des Naturparkes Baixa Limia und Montes de Xurés. Genau hier kreuzen die römische Via Nova und der Camino de Santiago de Braga, der Jakobsweg, was einen grossen Einfluss auf die Gegend hatte. Die Römer nutzten diesen Weg vor mehr als 2000 Jahren mit ihren aus Frankreich stammenden Truppen. Wenn man ein wenig die Fantasie spielen lässt, was die Namensgebung der Dörfer hier betrifft, so mag es gut sein, dass die Bewohner von Ferreiros Schmiede waren, die, das Eisen mit dem natürlich hier vorkommenden Wolfram härtermachend, Werkzeuge, Waffen, Hufeisen für die Pferde des römischen Heeres hergestellt haben. Währenddessen mögen sich seine Soldaten erfrischt haben, in dem sie ein Bad in den Thermalquellen genommen haben, die man in Rio Caldo und Aquis Querquennis vorfindet. Dies ist eine der von meinen alten Freunden bevorzugten Routen ( einige leben schon nicht mehr), für Bergradfahrer, Trialfahrer, seit mehr als 25 Jahren geniessen wir es, gemeinsam hier entlangzukommen. Dieses Gebiet ist 2009 zur Reserva de la Biosfera, zur Naturschutzreserve der UNESCO, erklärt worden. Um dieses Gebiet wirklich kennen zu lernen, neben einiger Anekdoten, waren wir hier zu versciedenen Jahreszeiten, mit Kälte, Regen, Nebel, Schnee und auch Hitze, so lernten wir die schönsten Ausblicke die die Route zu bieten hat kennen. Es werden verschiedenste Möglichkeiten angeboten, wo man als Gast bleiben kann.Man kann wählen zwischen einem Hotel mit Spa und 4 Sternen, dem Hotel Lóbios Caldaria, weiter Hotels aller Kategorien, Pensionen und Hütten. Auch Restaurants in denen man während seines Aufenthaltes essen kann, alle zu einem angemessenen Preis. Man beginnt den WEg in Ferreiros de Entrimo, auf 600 Metern Höhe. Neben der Kapelle de la Virgen de la Sobreira geht man die Wege und Pfade des Dorfes nutzend bergab. Unten angelangt überquert man die alte Brücke über den Rio Covas, danach steigt man auf den Monte de Cabeza da Vella y Quinxo, der Aufstieg erfolgt über alte gepflasterte Wege sowie geschlagene Feuerschneisen. Einmal oben, steigt man hinab auf den Monte Lantemil y Olelas, kommt an der Brücke des Stausees Lindoso vorbei, um dann erneut berganzusteigen. über Pfade des Pilgerweges nach Compostela gelangt man auf den höchsten Gipfel mit 1200 Metern. Von hier oben aus geniesst man einen grossartigen Rundblick. Danach steigt man in das Dorf Rio Caldo hinab, man geniesst den Sonnenuntergang und erholt sich in den Bars, Restaurants und dem oben bereits erwähnten Vier-Sterne-Hotel. Insgesamt muss man für diese Strecke 12 Stunden rechnen, wenn man zu Fuss geht, ungefähr 6 Stunden mit dem Fahrrad oder Motorrad. Es ist wichtig, dass man in der jeweiligen Fortbewegungsart gut trainiert ist, je nach Jahreszeit muss man sich den Tag auch anders einteilen und man sollte immer den Fotoapparat griffbereit haben.